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Neuere Geschichte / Entwicklung zurück weiter

Die meisten heute in Deutschland bekannten Varianten des Wing Chun gehen auf den Kampfkünstler
Yip Man (1893-1972) zurück.
Er hatte im Laufe seines Lebens in Hong Kong zahlreiche Schüler (u.a. Bruce Lee). Als Yip Man im Alter
von 77 Jahren starb, ohne einen Nachfolger zu benennen, begann ein Streit um seine Nachfolge.

Als nun in den 80er Jahren Wing Chun nach Europa kam und einer großen Masse zugänglich wurde, entwickelten sich verschiedene Gruppierungen und unterschiedlichste Schreibweisen dieser Kampfkunst.
Der sporadische Besuch diverser Großmeister in Europa konnte mangels fehlender Struktur nicht verhindern, dass sich beim Unterrichten Fehler einschlichen, wodurch große Teile des noch vorhandenen Wissens verloren gingen. Eine einst geniale Kampfkunst wurde einer großen Masse in verwässerter Form nahe gebracht und die Mythen und Legenden von verstorbenen Meister verhinderten, dass das Erlernte auf
Herz und Nieren überprüft wurde.

Nach einigen Jahren der Erfahrung und mit dem analytischen Verstand der Europäer wurden von den praktizierenden Fehler und Lücken im vorhandenen Lehrstoff entdeckt und die Odyssee auf der Suche nach falsch interpretiertem Wissen begann. Es bedurfte erheblicher Fleißarbeit, um ein System welches ursprünglich für den Kampf zum Überleben gedacht war, zu reformieren. Jahre der Erfahrung, Forschung und Erprobung, sowie die Wiederentdeckung der Grundlagen dieses Kampfstils trugen dazu bei, die Effektivität wieder an die Gesetzmäßigkeiten der Physik, Anatomie und der Realität anzupassen.

Es entstand ein komplett überarbeitetes Wing Chun System: <Kunst des Kriegers>


 

Quellen: Wikipedia und Sifu Martin Hofmann